In der Skala von 0 bis 5 wird bestimmt, welcher pflegerische Aufwand für eine Person nötig ist. Bei der Einstufung nach Pfleggraden ist es entscheidend wie selbständig Sie im Alltag sind. Hier macht es keinen Unterschied ob Sie körperlich oder geistig/psychisch beeinträchtigt sind. Zu geistigen und psychischen Erkrankungen gehören z. B. Demenz- oder Alzheimer.
Die Einteilung von Pflegegraden der Pflegebedürftigen und die Gesamtbewertung werden aus sechs verschiedenen Teilbewertungen erreicht:

Außer den sechs Modulen gibt es noch Bereiche, die sehr wichtig sind, wie Haushaltsführung und außerhäusliche Aktivitäten. Diese sollen Pflegekräften eine individuelle Pflegeplanung ermöglichen, sie werden aber bei der Einstufung der Pflegebedürftigkeit nicht herangezogen.

Pflegegrad 1

Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
die Pflegebedürftigen, die in den Pflegegrad 1 eingestuft werden, bekommen jetzt auch Pflegegeld, dieses müssen sie zweckgebunden einsetzen, d.h. das Geld soll nachweislich für Entlastung- und Betreuungsleistungen ausgegeben werden.

Pflegegrad 2

Erhebliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit

Pflegegrad 3

Schwere Beeinträchtigungen der Selbständigkeit

Pflegegrad 4

Schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit

Pflegegrad 5

Schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Wie wird ein Pflegegrad beantragt?

Wenn Sie für sich oder einen Angehöriger Leistungen aus der Pflegeversicherungen gelten machen möchten, müssen Sie einen Antrag stellen. Ihr Ansprechpartner dabei ist Ihre Krankenversicherung. Sie müssen ein Gutachten zur Ermittlung des Pflegegrades beantragen. Die Leistungen aus der Pflegeversicherung wird nicht rückwirkend bezahlt.

Pflegegeld

Das Pflegegeld wird bei Vorliegen eines Pflegegrades einer versicherten hilfsbedürftigen Person ausgezahlt.

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